Zur praktischen Vertiefung der theoretischen Inhalte des Lernfeldes 2, „Kieferbewegungen mittelwertig simulieren“, bot sich der Zeitraum der überbetrieblichen Ausbildung zu Beginn des zweiten Halbjahres an. So konnte trotz der Klassenstärke des 1. Ausbildungsjahres zum Zahntechniker*in das Schulungslabor des BZTG gruppenteilig genutzt werden.
Die erste Aufgabe war die Herstellung einer Wachsbissschablone, welche zur Bestimmung der vertikalen Kieferrelation benötigt wird. Hierzu führten die Schüler*innen eine Modellanalyse durch, welche die Passgenauigkeit und den Halt des Bissregistrates sicherstellt. Mit lichthärtendem Kunststoff ist eine Kunststoffbasis zu erstellen, auf welche ein Wachswall fixiert und mit Hilfe eines Rimmlöffels auf die richtige Höhe gebracht wird.
Im zweiten Arbeitsschritt artikulieren die Schüler*innen die unbezahnten Modelle mittelwertig ein. Dafür wird der Kieferbewegungssimulator (KBS) in seinen Einstellungen angepasst bzw. überprüft. Mit Hilfe des Bissregistrates und Hilfsmitteln wie einer Inzisalnadel und einem Gummiband, welche die Okklusionsebene symbolisiert, werden die Modelle mit Gips im KBS fixiert.
Abschließend beurteilten die Schüler*innen ihre praktischen Ergebnisse anhand zuvor festgelegter Bewertungskriterien. Diese Form der Reflexion wird auch in der Gesellenprüfung von den Prüflingen erwartet.
Die Schüler*innen der SZA25 konnten die Zeit im Schulungslabor somit nutzen, um Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen und sich auf die anstehende GP 1 vorzubereiten.





