57 Europässe verliehen: Oldenburger Berufsschulen feiern gelebte Internationalität

Oldenburg – Feierlich, persönlich und inspirierend: Unter diesem Eindruck stand die diesjährige Europass-Verleihung für Auslandsaufenthalte im Rahmen von Erasmus+. Insgesamt 57 Schüler*innen aus verschiedenen Berufsschulen des NERO Verbunds erhielten am Donnerstag ihre Europässe – ein Dokument, das ihre im Ausland erworbenen Kompetenzen offiziell bestätigt.

Der NERO Verbund, zu dem die BBS Wechloy, das BZTG, die BBS 3, die BBS Haarentor, die BBS Emden, die BBS Delmenhorst und seit Kurzem auch die BBS Rostrup gehören, ermöglicht jährlich zahlreichen jungen Menschen einen Auslandsaufenthalt. Die organisatorische Betreuung übernimmt dabei zentral die BBS Wechloy.
Die Schüler*innen, die in diesem Jahr ausgezeichnet wurden, kamen vom BZTG, der BBS 3, der BBS 1 Emden, der BBS 2 Delmenhorst sowie der BBS Wechloy. Ihre Erasmus Aufenthalte führten sie in insgesamt 15 Länder – darunter Spanien, Irland, Malta, Schweden, Portugal, China, Kroatien, Italien, Österreich, Finnland, Frankreich, die Türkei und weitere europäische Ziele.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Nufoxas Ensemble der Oldenburger Musikschule. Für besondere Inspiration sorgte Keynote Speaker Hermann Schüller, Gründer und Geschäftsführer der international tätigen Semcoglas GmbH sowie Mitbegründer und langjähriger Geschäftsführer der EWE Baskets. In seinem Vortrag „Move On – Warum Auslandserfahrung uns stark macht“ hob er die Bedeutung internationaler Erfahrungen hervor und ermutigte die Jugendlichen, mutig zu bleiben und neue Wege zu gehen. Als symbolischen Begleiter überreichte er ihnen einen von ihm gestalteten Wegweiser im Checkkartenformat. Auch nach seinem Vortrag stand er ehrenamtlich für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Ein wichtiger Dank ging zudem an die Ausbildungsbetriebe, die ihre Auszubildenden für die Auslandsaufenthalte freistellen und damit einen entscheidenden Beitrag zur persönlichen Weiterentwicklung der jungen Menschen leisten. Ebenso wurde das große Engagement der Lehrkräfte betont, die ihre Schüler*innen bei der Suche nach Praktikumsbetrieben unterstützen und sie auf ihrem Weg begleiten.
Bereichert wurde die Veranstaltung außerdem durch Erfahrungsberichte von Schüler*innen der BBS 3 und des BZTG, die von ihren Aufenthalten in Irland und Norwegen berichteten.

Darüber hinaus wurde ein neues Erasmus+ Format vorgestellt: Auch Ausbildermobilitäten sind nun möglich. Die Firma Sonepar teilte hierzu ihre positiven Erfahrungen und hob die Vorteile für Unternehmen hervor.
Zum Ausklang lud das BZTG zu einem „Come Together“ mit kleinem Imbiss ein. Viele Schüler*innen nutzten die Gelegenheit für Gespräche mit den Redner*innen und Vertreter*innen der beteiligten Schulen – ein gelungener Abschluss einer Veranstaltung, die eindrucksvoll zeigte, wie wichtig und wertvoll internationale Erfahrungen für junge Menschen sind.