Modellmanagement und Kieferbewegungssimulatoren

Was braucht ein*e Zahntechniker*in, um guten Zahnersatz herstellen zu können? Gute Modelle, das Wissen um die richtige Übertragung der Patientensituation in den Kieferbewegungssimulator und die Herstellung von Sägeschnittmodellen.

Genau darum ging es am 19. Januar 2026 in der SZA25 während des Besuchs von Herrn Ludwig von der Firma Amann Girrbach.

Herr Ludwig demonstrierte den Schüler*innen die Bedeutsamkeit die Kieferrelation sowie der Unterkieferbewegungen des Patienten, auf analoger Weise mit einem Gesichtsbogen sowie auf digitale Art, wie beispielsweise mittels des Zebrissystems. Ob digital oder analog – diese ermittelten Daten müssen auf den Kieferbewegungssimulator (KBS) übertragen werden.

Da auch in der digitalen Zahntechnik analoge Präzisionsmodelle noch ihren Platz haben, nahm Herr Ludwig die Erstellung von Giroformmodellen genauer in Betracht und stellt diese, mit den Schüler*innen, im Schulungslabor her.

An diesem Tag hatten die Schüler*innen der SZA25 Gelegenheit, ihre Erfahrungen in der analogen Modellherstellung sowie der Komplexität der Positionierung von Ober- und Unterkiefer zu vertiefen und Erkenntnisse darüber gewinnen, dass ihr Fachwissen trotz der zunehmenden Digitalität notwendig ist, um guten Zahnersatz herzustellen.